Kommunalpolitik ist Politik in der Heimat und für die Heimat. Politik, die man dort macht, wo man daheim ist, wo man nicht nur die gleiche Sprache spricht: Hier wissen Wähler und Gewählte, wovon sie sprechen. Erfolg hat nur, wer die Probleme vor Ort kennt und sie gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen lösen will.

Ziel liberaler Kreispolitik ist die Stärkung der Selbstverwaltung durch Bürgerbeteiligung. Nur darin liegt die Chance sachgerechter Entscheidungen und größtmöglicher Bürgerfreiheit – nicht in der Anzahl hauptamtlicher Bürgermeister und Beigeordneter, die sich in Kreistag und Ausschüssen selbst verwalten und kontrollieren.

Mehr denn jemals zuvor ist der sorgfältige Umgang mit Finanzmitteln, unser aller Steuergelder! geboten. Nicht länger kann alles, was gewünscht wird, bezahlt werden; kritische Bestandsaufnahmen dürfen vor keinem Bereich halt machen, und die Prüfung von Standards darf nicht länger aufgeschoben werden. Da wir uns künftig weniger werden leisten können, werden kommunale Verwaltungen, Gemeinde-, Verbandsgemeinde- und Stadträte, der Kreistag und deren Fachausschüsse mehr leisten müssen.

 

Mehr kritische Fragen nach dem Sinn von Maßnahmen,
mehr Standhaftigkeit bei der Ablehnung von Wünschen und Forderungen,
mehr Genauigkeit bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben,
mehr Kontrolle bei der Überwachung von Ausführungen
und schließlich mehr Nachdruck bei Überlegungen, wie Geld gespart werden kann.

Was die FDP im Kreis dazu beitragen kann, wird sie leisten.